Wird mein Kind glücklich mit der Homosexualität?

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Von der Familie unterstützt werden
Wie viel ein Kind verkraften kann, hängt davon ab, wie viel Unterstützung es von der Familie bekommt. Wenn das Kind von zu Hause aus unterstützt und akzeptiert wird, kann es schnell wieder Lebensfreude tanken und sich auf eine gleichgeschlechtliche Beziehung einlassen. Wird die Homosexualität des Kindes allerdings von Eltern nicht akzeptiert, wird es zu Konflikten kommen, sodass das Kind nicht die Kraft haben wird eine Beziehung eingehen zu können.
Gewalttätige Übergriffe auf Homosexuelle sind leider noch immer allgegenwärtig, sie können ihrem Kind aber helfen damit umzugehen. Wenn sie bereit sind, die sexuelle Orientierung des Kindes mit allen Konsequenzen freundlich gegenüberzutreten, wird das Kind viel besser einschätzen können, ob es den Anfeindungen aus dem Weg geht oder den Anfeindungen mit Selbstbewusstsein gegenüber steht.

Eltern können profitieren

Eine fremde Welt wird plötzlich für Eltern zum Mittelpunkt. Eltern holen sich überall Informationen und führen Gespräche über das Thema um zu verstehen, was im Kind vorgeht. Mut, Sensibilität, Geduld und Ehrlichkeit sind wichtige Parameter für ein glückliches und verständnisvolles Leben mit dem Kind zusammen.

Ängste existieren – allerdings nicht in der Realität
Oft lohnt es sich, dass Thema Homosexualität in der Familie, in der Nachbarschaft und in der Verwandtschaft aufzugreifen und darüber zu sprechen. Damit ist allerdings nicht das Heraus posaunen ohne Rücksicht auf die Familie gemeint. Es zum Thema zu machen heißt umsichtig und offener mit sich selbst umzugehen, um anderen zu zeigen, dass man ehrlich zu sich selbst ist. Eine solche Einstellung der Eltern stärkt auch das Kind. Die Homosexualität des Kindes zu verstecken kostet sehr viel Kraft und Energie. Dem Kind tut es nicht gut, wenn Eltern nicht zum eigenen Kind stehen können.
Oft sind Eltern überrascht über die positiven Reaktionen. Ängste der Eltern sind oft unbegründet aber verständlich.