36567904 - sexual life - gay couple on the bed

Es ist möglich eine Vielzahl von Ausdrucksmöglichkeiten zu nutzen. Von Zärtlichkeit, der Liebkosung des gesamten Körpers, Küssen, Streicheln, sich gegenseitig reiben bis hin zum leidenschaftlichen und impulsiven Sex. Das manuelle Stimulieren sowie der Oralverkehr gehören mit zu den weit verbreitetsten Sexualtechniken. Viele schwule bevorzugen den Analsex, wobei nur wenige Jugendliche diese Technik praktizieren. Mal so nebenbei: Auch bei heterosexuellen gehört der Analverkehr zur Sexualität.

Bei Lesben sieht es ähnlich aus. Hier kann der Sex von weich und zärtlich bis hin zu hart und heftig ausgelebt werden.

Die seelische Übereinstimmung spielt auch in gleichgeschlechtlichen Beziehungen eine große Rolle. So wie auch in heterosexuellen Beziehungen kann die körperliche Sexualität mehr oder weniger auf die Geschlechtsteile konzentriert sein.

Sex unter Männern
Analsex zählt zwar zu den Homosexuellen Sexpraktiken, sie wird aber auch von Heterosexuellen praktiziert. Laut Umfragen haben etwa 20 % der Schwulen keinen Analverkehr und 30 – 40 % nur ab und zu. Wer es mag empfindet diese Sexualtechnik als sehr intensive Penis- oder Prostatamassage. Wenn es soweit ist und Du mit deinem Partner den Analsex ausprobieren möchtest dann lass es langsam angehen, weil es leicht zu schmerzen kommen kann. Wenn man den Passiven-Part hat, (Der Partner dringt ein) kann man seinen After dehnen, dass geht z.B. mit den Fingern oder einem Dildo bzw. Butt-Plug (Analstöpsel). Als Aktiver („Eindringer“) sollte man nicht nur den Spaß sondern auch den Partner im Blick haben und sich von ihm steuern lassen. Wichtig beim Analsex ist Gleitmittel, da der Darm nicht über ein eigenes Gleitmittel verfügt sollte man reichlich davon nutzen. Neben den Gleitmittel ist auch der richtige Winkel beim Eindringen wichtig. Der Mastdarm, in den man eindringt macht eine S-Kurve, da kann es leicht passieren, dass man mit dem Penis an die Darmwand stößt, was dem Passiven ziemlich Weh tun kann. Für unerfahrene ist die „Löffelchen Stellung“ gut geeignet: Beide Partner liegen auf der Seite, der Passive Partner liegt mit dem Rücken gegen dem Bauch des Aktiven. Das obere Bein des Passiven ist leicht nach vorne gezogen.

Das erste Mal…
Es ging alles viel zu schnell. Wie waren unerfahren, probierten es einfach aus. Zwar mit Kondom aber ohne Gleitgel, ohne Vorspiel, man könnte meinen es war überstürzt. Es tat weh, man hatte Angst, man ist völlig unerfahren. Ich denke so wie mir geht es vielen anderen Jugendlichen und auch Erwachsenen, die das erste Mal Analsex haben.

Doch warum möchte man Analsex haben?
Für viele Menschen ist es ein Tabuthema. Analsex? Sex in den Po eines anderen Menschen worüber sonst Abfallstoffe des Menschlichen Körpers ausgeschieden werden.

In den 90er Jahren wurde Analsex negativ bewertet, da diese Sexualpraktik die Übertragung des HI-Virus am schnellsten und einfachsten darstellt. In der zwischen zeit ist Analsex zu einer beliebten Praktik geworden, die auch Heterosexuelle Menschen anspricht. Das Gerücht das nur Schwule Analsex haben kann man somit aus dem wegräumen.
Das Analsex eine einfache Sexpraktik ist kann man nicht unterschreiben. Gerade das erste Mal kann doch schmerzhaft sein.

Wichtig ist eine angenehme Atmosphäre in der man sich wohlfühlt. Man sollte es langsam angehen lassen.
Beim Analsex gibt es immer zwei Part’s, die es einzunehmen gilt. Derjenige der den Aktiven-Part übernimmt und somit sein Glied in den Po des anderen einführt, sollte dabei vorsichtig sein, da es beim Passiven zu Schmerzen kommen kann.

Als Passiver kann man einige „Vorbereitungen“ treffen um das eindringen des Penis so angenehm wie möglich zu gestalten.

Im After gibt es zwei Schließmuskel, einen den man selbst kontrollieren kann einen anderen der vom Körper gesteuert wird. Um diese Muskel „geschmeidig“ zu machen kann es helfen, wenn man sie vor dem ersten Mal dehnt. Man kann z.B. einen Finger zum dehnen in den After stecken, später auch zwei, je nach dem wie sehr es schmerzt. Des weiteren kann man auch einen kleinen Dildo nutzen um den After zu dehnen. Natürlich sollte man auch zum dehnen Gleitgel nutzen, da der After nicht genügend Schleim bildet um eine ausreichende Gleitfähigkeit zu gewährleisten. Wenn man bereit bist seinen After zu Dehnen, führt man einen Finger langsam in den After ein. Wenn man merkt, dass es ertragbar ist und nicht zu sehr schmerzt, kannst man seinen Finger langsam hin und her schieben. Wiederholen sollte man diese Übung so lange bis, der After sich an diese Art von Aktivität gewöhnt hat. Wenn es sich angenehm anfühlt kann man einen zweiten Finger hinzuziehen und die selben Bewegungen durchführen, die man schon mit einem Finger durchgeführt hat. Diese Übungen helfen den Schließmuskel zu dehnen und empfangbarer bzw. elastischer zu machen für den Penis des Partners.

Beim Analsex ist es wichtig ausreichend Gleitgel und ein Kondom zu nutzen. Für Analsex gibt es spezielle Kondome die eine dickere Wandstärke haben und belastbarer. In der Regel reichen aber normale Kondome aus. Wenn es später einmal zu schnelleren und härteren Sex kommen sollte, kann man darüber nachdenken stärkere Kondome zu kaufen.

Das Gleitgel, das genutzt wird, sollte aus einer Wasser oder Silikonbasis hergestellt sein. Jedes handelsübliche Gleitgel, welche es in Drogerien zu kaufen gibt, sind auf diese Art und weise hergestellt. Man sollte niemals Butter, Handcreme oder sonstige Fettstoffe als Gleitgel nutzen, da diese die Struktur des Kondom zerstören und somit eventuell Krankheiten beim Sex übertragen werden können.

Kommt es nun zum ersten mal sollte man sich sicher sein, dass man einander Vertrauen kann. Für den Aktiven muss klar sein, dass der Passive das Tempo angibt in der der Penis eindringt. Sobald es dem Passiven zu schnell geht sollte er dies deutlich machen in dem er z.B. Stopp sagt. Für den Aktiven ist dies, das Zeichen das einführen des Penis zu pausieren. Wenn der Passive dazu bereit ist, dass der Penis weiter eindringen kann, kann der aktive den Druck erhöhen um weiter eindringen zu können. Gerade beim ersten mal braucht man Geduld, da der After auf eine solche Dehnung nicht ausreichend vorbereitet ist. Mit der Zeit wird sich der After an diese Art von Manipulation gewöhnen und von mal zu mal wird der Sex angenehmer werden.

Neben dem Gleitmittel ist auch der richtige Winkel beim Eindringen wichtig. Der Mastdarm in den der Penis eingeführt wird, macht eine S-Kurve, da kann es leicht passieren, dass man mit dem Penis an die Darmwand stößt, was dem Passiven ziemlich Weh tun kann. Für unerfahrene ist die „Löffelchen Stellung“ gut geeignet: Beide Partner liegen auf der Seite, der Passive Partner liegt mit dem Rücken gegen dem Bauch des Aktiven. Das obere Bein des Passiven ist leicht nach vorne gezogen.

Beim Oralverkehr oder auch Blasen nimmt man den Penis des Partners in den Mund und kann diesen mit der Zunge und den Lippen „massieren“, besonders die Eichel ist sehr erregbar. Für viele ist es sehr erregend wenn man sich gleichzeitig mit dem Mund befriedigt (Stellung 69). Beim Blasen muss der Penis nicht steif sein, deshalb eignet es sich auch gut als Vorspiel.
Beim Blasen können aber auch Krankheiten wie z.B. Hepatitis, Tripper und Syphilis. Eine HIV Infektion ist dagegen eher unwahrscheinlich, solange kein Sperma in den Mund gelangt.

Manche Männer mögen es, wenn sie das Sperma des Partners auf der Haut verteilen können. Das Gegenseitige “ anspritzen“ kann sehr erregend sein. Manche Paare lecken sich das Sperma dann wieder gegenseitig vom Körper runter. Eine Übertragung von HIV ist nicht möglich, solange das Sperma auf intakter Haut bleibt und keine Schleimhäute berührt.