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Du Bist Du e.V. am CSD Duisburg

Diesen Termin solltet Ihr Euch in euren Kalender eintragen!
Am Samstag, den 29. Juli 2017 findet wieder der CSD-Duisburg statt.

Trefft uns, spielt mit uns, habt Spaß mit uns. Weitere Infos demnächst.

Was machen die eigentlich im Bett?

Was machen die eigentlich im Bett?

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Es ist möglich eine Vielzahl von Ausdrucksmöglichkeiten zu nutzen. Von Zärtlichkeit, der Liebkosung des gesamten Körpers, Küssen, Streicheln, sich gegenseitig reiben bis hin zum leidenschaftlichen und impulsiven Sex. Das manuelle Stimulieren sowie der Oralverkehr gehören mit zu den weit verbreitetsten Sexualtechniken. Viele schwule bevorzugen den Analsex, wobei nur wenige Jugendliche diese Technik praktizieren. Mal so nebenbei: Auch bei heterosexuellen gehört der Analverkehr zur Sexualität.

Bei Lesben sieht es ähnlich aus. Hier kann der Sex von weich und zärtlich bis hin zu hart und heftig ausgelebt werden.

Die seelische Übereinstimmung spielt auch in gleichgeschlechtlichen Beziehungen eine große Rolle. So wie auch in heterosexuellen Beziehungen kann die körperliche Sexualität mehr oder weniger auf die Geschlechtsteile konzentriert sein.

Sex unter Männern
Analsex zählt zwar zu den Homosexuellen Sexpraktiken, sie wird aber auch von Heterosexuellen praktiziert. Laut Umfragen haben etwa 20 % der Schwulen keinen Analverkehr und 30 – 40 % nur ab und zu. Wer es mag empfindet diese Sexualtechnik als sehr intensive Penis- oder Prostatamassage. Wenn es soweit ist und Du mit deinem Partner den Analsex ausprobieren möchtest dann lass es langsam angehen, weil es leicht zu schmerzen kommen kann. Wenn man den Passiven-Part hat, (Der Partner dringt ein) kann man seinen After dehnen, dass geht z.B. mit den Fingern oder einem Dildo bzw. Butt-Plug (Analstöpsel). Als Aktiver („Eindringer“) sollte man nicht nur den Spaß sondern auch den Partner im Blick haben und sich von ihm steuern lassen. Wichtig beim Analsex ist Gleitmittel, da der Darm nicht über ein eigenes Gleitmittel verfügt sollte man reichlich davon nutzen. Neben den Gleitmittel ist auch der richtige Winkel beim Eindringen wichtig. Der Mastdarm, in den man eindringt macht eine S-Kurve, da kann es leicht passieren, dass man mit dem Penis an die Darmwand stößt, was dem Passiven ziemlich Weh tun kann. Für unerfahrene ist die „Löffelchen Stellung“ gut geeignet: Beide Partner liegen auf der Seite, der Passive Partner liegt mit dem Rücken gegen dem Bauch des Aktiven. Das obere Bein des Passiven ist leicht nach vorne gezogen.

Das erste Mal…
Es ging alles viel zu schnell. Wie waren unerfahren, probierten es einfach aus. Zwar mit Kondom aber ohne Gleitgel, ohne Vorspiel, man könnte meinen es war überstürzt. Es tat weh, man hatte Angst, man ist völlig unerfahren. Ich denke so wie mir geht es vielen anderen Jugendlichen und auch Erwachsenen, die das erste Mal Analsex haben.

Doch warum möchte man Analsex haben?
Für viele Menschen ist es ein Tabuthema. Analsex? Sex in den Po eines anderen Menschen worüber sonst Abfallstoffe des Menschlichen Körpers ausgeschieden werden.

In den 90er Jahren wurde Analsex negativ bewertet, da diese Sexualpraktik die Übertragung des HI-Virus am schnellsten und einfachsten darstellt. In der zwischen zeit ist Analsex zu einer beliebten Praktik geworden, die auch Heterosexuelle Menschen anspricht. Das Gerücht das nur Schwule Analsex haben kann man somit aus dem wegräumen.
Das Analsex eine einfache Sexpraktik ist kann man nicht unterschreiben. Gerade das erste Mal kann doch schmerzhaft sein.

Wichtig ist eine angenehme Atmosphäre in der man sich wohlfühlt. Man sollte es langsam angehen lassen.
Beim Analsex gibt es immer zwei Part’s, die es einzunehmen gilt. Derjenige der den Aktiven-Part übernimmt und somit sein Glied in den Po des anderen einführt, sollte dabei vorsichtig sein, da es beim Passiven zu Schmerzen kommen kann.

Als Passiver kann man einige „Vorbereitungen“ treffen um das eindringen des Penis so angenehm wie möglich zu gestalten.

Im After gibt es zwei Schließmuskel, einen den man selbst kontrollieren kann einen anderen der vom Körper gesteuert wird. Um diese Muskel „geschmeidig“ zu machen kann es helfen, wenn man sie vor dem ersten Mal dehnt. Man kann z.B. einen Finger zum dehnen in den After stecken, später auch zwei, je nach dem wie sehr es schmerzt. Des weiteren kann man auch einen kleinen Dildo nutzen um den After zu dehnen. Natürlich sollte man auch zum dehnen Gleitgel nutzen, da der After nicht genügend Schleim bildet um eine ausreichende Gleitfähigkeit zu gewährleisten. Wenn man bereit bist seinen After zu Dehnen, führt man einen Finger langsam in den After ein. Wenn man merkt, dass es ertragbar ist und nicht zu sehr schmerzt, kannst man seinen Finger langsam hin und her schieben. Wiederholen sollte man diese Übung so lange bis, der After sich an diese Art von Aktivität gewöhnt hat. Wenn es sich angenehm anfühlt kann man einen zweiten Finger hinzuziehen und die selben Bewegungen durchführen, die man schon mit einem Finger durchgeführt hat. Diese Übungen helfen den Schließmuskel zu dehnen und empfangbarer bzw. elastischer zu machen für den Penis des Partners.

Beim Analsex ist es wichtig ausreichend Gleitgel und ein Kondom zu nutzen. Für Analsex gibt es spezielle Kondome die eine dickere Wandstärke haben und belastbarer. In der Regel reichen aber normale Kondome aus. Wenn es später einmal zu schnelleren und härteren Sex kommen sollte, kann man darüber nachdenken stärkere Kondome zu kaufen.

Das Gleitgel, das genutzt wird, sollte aus einer Wasser oder Silikonbasis hergestellt sein. Jedes handelsübliche Gleitgel, welche es in Drogerien zu kaufen gibt, sind auf diese Art und weise hergestellt. Man sollte niemals Butter, Handcreme oder sonstige Fettstoffe als Gleitgel nutzen, da diese die Struktur des Kondom zerstören und somit eventuell Krankheiten beim Sex übertragen werden können.

Kommt es nun zum ersten mal sollte man sich sicher sein, dass man einander Vertrauen kann. Für den Aktiven muss klar sein, dass der Passive das Tempo angibt in der der Penis eindringt. Sobald es dem Passiven zu schnell geht sollte er dies deutlich machen in dem er z.B. Stopp sagt. Für den Aktiven ist dies, das Zeichen das einführen des Penis zu pausieren. Wenn der Passive dazu bereit ist, dass der Penis weiter eindringen kann, kann der aktive den Druck erhöhen um weiter eindringen zu können. Gerade beim ersten mal braucht man Geduld, da der After auf eine solche Dehnung nicht ausreichend vorbereitet ist. Mit der Zeit wird sich der After an diese Art von Manipulation gewöhnen und von mal zu mal wird der Sex angenehmer werden.

Neben dem Gleitmittel ist auch der richtige Winkel beim Eindringen wichtig. Der Mastdarm in den der Penis eingeführt wird, macht eine S-Kurve, da kann es leicht passieren, dass man mit dem Penis an die Darmwand stößt, was dem Passiven ziemlich Weh tun kann. Für unerfahrene ist die „Löffelchen Stellung“ gut geeignet: Beide Partner liegen auf der Seite, der Passive Partner liegt mit dem Rücken gegen dem Bauch des Aktiven. Das obere Bein des Passiven ist leicht nach vorne gezogen.

Beim Oralverkehr oder auch Blasen nimmt man den Penis des Partners in den Mund und kann diesen mit der Zunge und den Lippen „massieren“, besonders die Eichel ist sehr erregbar. Für viele ist es sehr erregend wenn man sich gleichzeitig mit dem Mund befriedigt (Stellung 69). Beim Blasen muss der Penis nicht steif sein, deshalb eignet es sich auch gut als Vorspiel.
Beim Blasen können aber auch Krankheiten wie z.B. Hepatitis, Tripper und Syphilis. Eine HIV Infektion ist dagegen eher unwahrscheinlich, solange kein Sperma in den Mund gelangt.

Manche Männer mögen es, wenn sie das Sperma des Partners auf der Haut verteilen können. Das Gegenseitige “ anspritzen“ kann sehr erregend sein. Manche Paare lecken sich das Sperma dann wieder gegenseitig vom Körper runter. Eine Übertragung von HIV ist nicht möglich, solange das Sperma auf intakter Haut bleibt und keine Schleimhäute berührt.

Der perfekte Sex ist Safer-Sex!

Der perfekte Sex ist Safer-Sex!

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Safer Sex ist Sexualität, bei der man das Risiko Krankheiten zu übertragen stark verringert. Safer Sex schützt also auch vor einer HIV-Infektion (AIDS). Safer Sex bedeutet, dass keine Samenflüssigkeit, Scheidenflüssigkeit oder Blut (auch nur in kleinsten Mengen) auf den Partner übertragen werden. Besonders gefährlich ist es, wenn Verletzungen der Schleimhäute in der Scheide, im Po, an der Penisspitze oder im Mund vorhanden sind. Diese Verletzungen machen es einen Krankheitserreger noch einfacher in den Körper einzudringen. Auch über die Augen kann ein Krankheitserreger in den Körper eindringen. Beim Sex schützen Kondome vor einer Übertragung.

Safer Sex Regeln
Die einfachste Lösung Safer Sex auszuüben ist gar keinen Sex mit anderen zu haben. Diese Möglichkeit ist für viele aber nicht erstrebenswert. Deshalb gibt es nur zwei vernünftige Möglichkeiten:

  • Du lebst in einer festen Partnerschaft in der beide treu sind.
  • Praktizieren von Safer Sex
Für Safer Sex gibt es ein paar Regeln, die Du unbedingt beachten solltest
  • Sex nur mit Kondom
  • Bei Oralsex gilt – Raus bevor es kommt !!! / Kein Sperma, Scheidenflüssigkeit oder Blut in den Mund aufnehmen
  • Bei Verletzungen der Schleimhaut gilt besondere Vorsicht
Wie schütze ich mich?
Kondome Schützen vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Kondome bestehen aus hauchdünnen aber dennoch reißfesten Latex. Bei der richtigen Größe sind Kondome sicher und beim Sex kaum zu spüren.

Du weißt nicht genau wie man ein Kondom benutzt? Kein Problem. Eine Anleitung mit Bildern haben wir für dich zusammen gestellt.
Wie benutze ich ein Kondom richtig?

Die Entscheidung liegt bei Dir
Wie hoch dein Risiko bei einer bestimmten Tätigkeit ist, kann man oft gut einschätzen. Wenn es aber um Sex geht ist das einschätzen oft nicht so leicht, da Gefühle mit im Spiel sind.

Disko- oder Urlaubsbekanntschaften
Wer spontanen ungeschützten Sex hat riskiert eine Ansteckung mit HIV oder anderen sexuell übertragbaren Infektionen. Auch wenn man häufig wechselnde Geschlechtspartner hat, ist das Risiko sich anzustecken, wenn man kein Kondom benutz um vieles höher.

Feste Beziehung
Auch in einer festen Beziehungen können Risiken bestehen, insbesondere dann wenn mindestens einer von beiden ungeschützten Sex hatte.

Sprich drüber – Safer Sex
Safer Sex beginnt mit dem sprechen über den Schutz. Gerade wenn Du einen neue Beziehung anfängst, ist es wichtig über den Schutz zu sprechen. Viele haben Vorurteile gegen Kondome, weil sie denken sie würden stören oder wären zu eng. Ein Gespräch ist das beste mittel, um Probleme oder Vorurteile aus den Weg zu schaffen aber auch um Lösungen zu finden. Wie man ein Gespräch gestallte hängt von einer Person selber ab. Es gibt Menschen die kommen direkt auf Safer Sex zu sprechen, andere aber brauchen Zeit um über dieses Thema sprechen zu können.

So benutzt du das Kondom richtig.

So benutzt du das Kondom richtig.

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Kondome sind ein zuverlässigste Schutz gegen HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten (Syphilis, Tripper, Hepatitis etc.). Der Schutz vor diesen Krankheiten ist sehr wichtig – Für Dich und auch für deinen Partner.

Das richtige Kondom
Kondome gibt es in Standard Größen, die für die meisten Männer ausreichen. Aber auch für die ganz dicken oder etwas dünneren Penisse gibt es passende Größen.
Kondome gibt es in verschieden Stärken, in der Regel reichen aber die „normalen“ aus. Man kann für den Analsex auch stärkere bzw. reißfestere Gummis kaufen, wenn man sich dabei sicherer fühlt. Man sollte aber auf keinen Fall zwei Gummis übereinander ziehen, da hierbei die Reibung zu stark ist und das Kondom reißen könnte.

Wer Formen und Farben liebt kommt bei Kondomen nicht zu kurz. Mit Noppen oder Rillen, mit Reservoir oder ohne, naturfarben oder schwarz, blau, rot (…). Für jeden ist das passende dabei.
Erdbeere, Banane, Vanille (…), dem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt. Besonders beim Oralverkehr kann dies sehr interessant werden.

Achte auf…
eine unbeschädigte Verpackung und auf das Haltbarkeitsdatum des Kondoms. Bei einer CE-Nummer, bzw. dem Aufdruck EN ISO 4074, kannst Du dir sicher sein, das es sich um geprüfte Qualität handelt. Gute Kondome bekommst Du in Sex-Shops, Drogerien, Apotheken oder bei seriösen Versandfirmen im Internet. Wenn Du unter einer Latex-Allergie leidest, solltes Du Gummis aus Polyurethan verwenden, auch wenn diese ziemlich teuer sind (5Stk ~28€).

Kondom so geht’s

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  • Aufbewahrung
  • Kondome müssen vor Hitze geschützt werden. Nicht in der Sonne liegen lassen und nicht in der nähe einer Heizung aufbewahren. Kondome sind Druckempfindlich, deshalb sollten diese nicht in der Hosentasche oder im Geldbeutel mitgeführt werden.

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  • Richtig aufgemacht
  • Verpackung auf Unversehrtheit überprüfen. Diese sollte nicht mit spitzen oder scharfen Gegenständen (Schere, Messer, Schmuck usw.) geöffnet werden, damit das Kondom nicht beschädigt wird. Auch Fingernägel oder Zähne können das Kondom beschädigen. Am besten die Verpackung vorsichtig mit zwei Fingern aufreißen.

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  • Richtig aufgesetzt und abgerollt
  • Das Kondom hat an der Spitze einen Zipfel. Diesen mit zwei Fingern zusammendrücken, damit dein Sperma genügend Platz hat. Nun die Vorhaut zurückziehen und das Gummi mit dem Ring nach außen auf den Penis setzen und das Kondom nach unten abrollen (nicht ziehen !).

  • Gut geschmiert
  • Für den Sex Empfiehlt es sich Gleitgel zu nutzen, damit das eindringen erleichtert wird. Zusätzlich kann man den After des Partners mit Gleitgel anfeuchten. Wichtig ist, dass man erst das Gummi überzieht und dann Gleitgel auf den Pennis schmiert, umgekehrt könnte das Kondom leicht abrutschen oder reißen. Niemals fetthaltige Gleitmittel wie z.B. (Nivea, Vaseline etc.) verwenden, da diese Mittel Kondome durchlässig machen.

  • Auf halt überprüfen
  • Während dem Sex das Kondom auf den Richtigen „sitz“ überprüfen. Sollte es gerissen sein, sofort ein neues überziehen und ggf. mehr Gleitgel verwenden.

  • Richtig rausgezogen
  • Nach dem Sex das Kondom unten festhalten und zusammen mit dem Penis herausziehen. Der Penis sollte dabei noch steif sein, da sonst das Kondom abrutschen könnte.

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  • Entsorgung
  • Jedes Kondom nur einmal verwenden. Das Kondom gehört in den Hausmüll und nicht ins Klo!

HIV – AIDS

HIV – AIDS

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Der HI-Virus ist der Erreger, der die eigentliche lebensbedrohliche Krankheit AIDS auslöst. Gäbe es das HI-Virus nicht, gäbe es wahrscheinlich auch kein AIDS.

Was ist AIDS? AIDS bedeutet Acquired Immune Deficiency Syndrome
AIDS bezeichnet eine Krankheit, bei der viele verschiedene Krankheitssymptome auftreten und das Immunsystem des Menschen soweit geschächt wird, dass man an folge Erkrankungen versterben kann.

Wie kann man ich mich mit HIV anstecken?
Der Hi-Virus wird über folgende Körperflüssigkeiten übertragen: Samen- oder Scheidenflüssigkeit, Blut oder Blutspuren.
Im Vergleich zu anderen Krankheitserregern, gilt HIV als schwer übertragbar, da es nicht über Husten, Niesen oder Küssen (Speichel) übertragbar ist.
Mögliche Übertragungswege sind ungeschützter Geschlechtsverkehr (ohne Kondom).
Beim Oralverkehr ist dann die Infektionsgefahr hoch, wenn der Samenerguss im Mund erfolgt.
Der Analverkehr zählt zu den besonders gefährlichen Sexualpraktiken. Durch das Eindringen des Penis in den After wird dieser so stak gedehnt, dass Risse entstehen und Blut austreten kann. Diese Risse sind dann, die Eintrittspforte für das HI-Virus.
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Wie kann ich mich vor einer Ansteckung mit dem HI-Virus schützen?
Um dich und andere zu schützen, ist es wichtig informieren und vorbereitet zu sein. Zusätzlich sollte man sich im klaren sein, wie hoch das Riskio einer Ansteckung ist. Männer die mit Männern Sex haben, sollten Safer Sex bevorzugen, d.h. das sie beim Analverkehr ein Kondom benutzen. Beim Oralverkehr ist darauf zu achten, dass kein Sperma in den Mund oder in die Augen gelangt.
Ansonsten gilt: Sexuelle Treue – Beide Partner sind gesund und bleiben sich sexuell treu.

Wie ich feststellen ob man ich mich mit HIV angesteckt hat?
Mit einem HIV-Test: Bei einem HIV-Test wird das Blut auf Antikörper gegen das HI-Virus untersucht, die sich innerhalb von 12 Wochen gebildet haben. Es ist nicht sinnvoll einen Test vor Ablauf dieser 12 Wochen zu machen, da sich noch nicht genügen Antikörper gebildet haben.

Wenn Antikörper nachgewiesen wurden heißt das Ergebnis: HIV-Positiv
Wenn keine Antikörper nachgewiesen wurden, heißt das Ergebnis: HIV-negativ

Ein HIV-Test ist in der Regel kostenlos und kann beim Gesundheitsamt, in Arztpraxen oder bei der AIDS-Hilfe in deiner Nähe durchgeführt werden. Wir helfen dir gerne dabei – schreib uns einfach an!

Ist eine HIV-Infektion heilbar? – NEIN!
Es gibt keine Arzneimittel gegen HIV oder AIDS. Durch eine Vielzahl von Medikamenten kann die Lebenserwartung und die Lebensqualität eines HIV-Positiven Menschen erheblich verbessert werden. Man muss jedoch sagen, dass die Medikamente mit Nebenwirkungen verbunden sind. Auch eine Ausgrenzung und Diskriminierung von HIV infizierten ist nicht ausgeschlossen.

Weitere Infos unter www.machsmit.de

Coming-Out auch mit den Eltern

Coming-Out auch mit den Eltern

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Es ist unterschiedlich, wann Kinder, Jugendliche oder Erwachsene bemerken, dass sie homosexuelle sind, denn dafür gibt es kaum „eindeutige“ Hinwiese. Kinder und Jugendliche gehen auf Entdeckungsreise, zum eigenen aber auch zum anderen Geschlecht. Viele Erwachsene merken frühere oder später, dass sie sich doch mehr zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlen.

Gerade am Anfang der Pubertät fühlt sich in der Regel jeder Jugendliche zum gleichen Geschlecht hingezogen. Besonders bei Jungen spielt die „Homosexuelle Durchgangsphase“ eine besondere Rolle. In dieser Phase richten sich Verliebtheit und sexuelle Körperspiele vorwiegend auf das gleiche Geschlecht. Wird diese Gleichgeschlechtliche Faszination nicht vom anderen Geschlecht abgelöst, können erste Selbstzweifel auftreten. Im Jugendlichen wächst ein intensives Gefühl, sich selber Fremd zu sein, dass verunsichert einen Jugendlichen stark. Ob aus dieser Verunsicherung ein ernsthaftes Problem wird, hängt jedoch davon ab, was der Jugendliche über Homosexualität weiß und wie die Mitmenschen damit umgehen.

Eltern wird geraten, sich frühzeitig mit Sexualität, also auch mit Homosexualität auseinander zu setzten, damit Vorurteile frühzeitig aus dem Weg geräumt werden können. Außerdem sollten sich Eltern mit dem Gedanken auseinandersetzen, ein homosexuelles Kind haben zu können.
Eltern erleben die Offenbarung des Kindes oft unvorbereitet und werden von der homosexuellen Neigung ihres Kindes überrascht. Eltern merken nur, dass sich das Kind verändert hat, ahnen jedoch nichts von der Homosexualität. Nicht selten kommt es zu Konflikten innerhalb der Familie und des engeren Umfelds. Eltern machen sich oft Vorwürfe, in der Erziehung was falsch gemacht zu haben, dies ist aber nicht so (Wissenschaftlich erwiesen).

Das eigene Kind sieht sich als Störfall
Jugendliche mit homosexuellen Neigungen sehen sich oft als Störfall. Eltern fällt es schwer, die Homosexualität des eigenen Kindes als Selbstverständlich anzusehen. Jugendliche spüren die Enttäuschung der Eltern. Wut, Trauer und Selbstzweifel halten Jugendliche meist davon ab, Gefühle zu zulassen. Die Angst auf Unverständnis zu stoßen ist groß. Viele Jugendliche versuchen zunächst das eigentliche Problem mit einem anderen zu überdecken. Dabei kommt es nicht selten zu Krankhaften Problemen wie z.B. Magersucht, Drogenabhängigkeit oder Depressionen.

Jugendliche mit homosexuellen Neigungen sehen sich oft als Störfall. – Reden hilft!

Viele Eltern sind zunächst mit der Situation überfordert, wenn sich das eigene Kind Outet. Eltern beginnen meist mit der Suche nach möglichen Ursachen. Nicht selten spielen dabei Selbstvorwürfe oder der Vorwurf an das andere Elternteil, in der Erziehung „versagt“ zu haben, eine erhebliche Rolle. Eltern tun sich in dieser Zeit meist schwer, ihrem Kind eine Stütze zu sein, da sie selbst erst mit dem Thema klarkommen müssen. Niemand kann erwarten, dass man sich von heute auf morgen an die neue Situation gewöhnt. So wie das Kind Zeit gebraucht hat die eigenen Gefühle anzunehmen, brauchen Eltern auch Zeit sich mit der neuen Situation zu identifizieren. Im ersten Schock reagieren Eltern manchmal ablehnend und verletzend. Erste Reaktionen kommen spontan und unüberlegt. Die Enttäuschung richtet sich gegen das eigene Kind auch wenn es gar nicht so gemeint ist. Sollte es zu so einer Situation gekommen sein, hilft eine gemeinsame „Beruhigungsphase“, um die Lage wieder ins Lot zu bringen. Vorurteile, Abwertung und Ängste vernebeln die Sicht auf das eigene Kind – Konkret hinschauen was das Kind nun braucht.

Das Coming-out ist ein schmerzhafter und oft krisenhafter Prozess, verbunden mit der Abwehr gegen den eigenen Körper. Die eigenen Gefühle anzunehmen fällt schwer. Eigene Vorurteile sitzen tief und werden von der Gesellschaft genährt. Die Furcht ist groß als unweiblich oder unmännlich zu wirken. Oft entstehen Schuldgefühle, wenn die erwartete „Normalität“ nicht eintritt. Die ungewisse Zukunft macht Angst.
Es geht ums Ganze! Nicht selten werden in dieser Zeit Selbstbewusstsein und Selbstachtung gestört. Gibt es jedoch Menschen, die einen auffangen und verstehen, die einen akzeptieren so wie man ist, kann sich das Ganze auch positiv auswirken.
Viele Jugendliche versuchen zunächst die Gefühle für das gleiche Geschlecht zu verdrängen und stürzen sich Hals über Kopf in eine heterosexuelle Beziehung oder versuche ihre Sexualität vollkommen aus ihrem Leben auszuklammern. Viele spielen anderen was vor, verstellen sich und leben ein „falsches“ leben. Aber das Ganze ist auf Dauer kaum auszuhalten.

Es ist das selbe Kind, dass weiter liebt und geliebt werden möchte!

Jetzt fehlt nur noch eins: Das Outing

Jetzt fehlt nur noch eins: Das Outing

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Die Welt ist farbenfroh und jeden Tag kommen neue Farben hinzu. Viele Veränderungen werden mit Neugier und Spannung aufgenommen. Manchmal aber scheint es so, als würde uns das neue bedrohen. Gerade wenn es um Liebe, Beziehungen und Sexualität geht, fällt es mitunter schwer. Immer wieder müssen wir mit anderen Lebens- und Liebeseinstellungen umgehen und so wird es vielleicht auch bei dir sein. Das Coming-out ist ein schmerzlicher, oft krisenhafter Prozess, verbunden mit viel Abwehr und vielen Versuchen, dem Problem aus dem Weg zu gehen. Das Coming-out ist aber auch gleichzeitig der Weg in ein „neues Leben“.

Die eigenen Vorurteile gegenüber Homosexualität sitzen tief und werden von der Umgebung genährt. Die üblichen Vorstellungen, die vielen negativen Klischees, erschweren die Annahme der eigenen Gefühle. Die Furcht ist groß als „unweiblich“ oder „unmännlich“ zu gelten.

Während des Prozess des Coming-out entstehen nicht selten Schuldgefühle, wenn die erwartete Normalität sich nicht einstellt.

Die meisten Jugendlichen versuchen zunächst ihre homosexuellen Gefühle zu verdrängen, indem sie sich in heterosexuelle Beziehungen stürzen. Andere wiederum spielen ihren Mitmenschen etwas vor, aber auf Dauer ist das kaum auszuhalten. Dieses „nicht ausleben“ seiner eigenen Sexualität kann das Selbstwertgefühl stark einschränken.

Das Coming-out ist ein schmerzlicher, oft krisenhafter Prozess.

Coming-out und Pubertät – Zwei zeitgleiche Prozesse
Am Anfang der Pubertät fühlt sich in der Regel jeder Jugendliche zum gleichen Geschlecht hingezogen. Wird diese erste gleichgeschlechtliche Faszination im Laufe der Zeit nicht von dem Interesse am anderen Geschlecht abgelöst, so kann durchaus eine Homosexualität vorliegen.

Die Erkenntnis homosexuell zu sein verunsichert in der Regel sehr, da ein Jugendlicher davon ausgeht, heterosexuell also „normal“ zu sein.

Es entstehen häufig Schuldgefühle, wenn die erwartete „Normalität“ sich nicht einstellt. Die Gleichgeschlechtliche Lust und das Verbot, ihr nachzugeben, haben dann Gewissenskonflikte zur Folge, die ungewisse Zukunft macht Angst.

Die zwei Coming-Out – Phasen

Inneres Coming-Out

Der erste Schritt ist die bewusste eigeneErkenntnis zur Homosexualität. Diese erste Phase kann unterschiedlich lange dauern und sich bis in das Erwachsene Alter hinziehen. Wichtig ist der Grundgedanke, dass du zuerst an dich denkst und dann an andere. Das äußere Coming-Out wird dir dann viel einfacher fallen.

Äußeres Coming-Out

Seine Homosexualität zu verstecken kostet sehr viel Kraft und kann Begleiterscheinung hervorrufen. Wenn sich Jugendliche in einer Clique, in der Schulklasse oder in einem Verein wohlfühlen, kann das Coming-out um einiges erleichtert werden. Ein Coming-out kann Diskriminierung verhindern.

Coming-out – Sprich mit anderen
Viele Jugendliche haben sich bereits schon geoutet und kennen die Angst vor der Reaktion der anderen, die Erfahrungen der Jugendlichen könnte dir helfen.

Jetzt stellst du dir wahrscheinlich die Frage, wie und wo man am besten Jugendliche oder Erwachsene findet, die dir helfen können. Leider ist es so, dass man selten jemanden findet, in dem man in die Stadt geht, denn den meisten sieht man es nicht an, ob sie homosexuell sind oder nicht.

Kontakt zu anderen kann man z.B. über das Internet aufnehmen. Im Internet bieten viele Gruppen und Vereine Hilfe an. Doch Vorsicht! Nicht alle Seiten, auch wenn sie seriös erschienen, sind es auch. Erkundige dich vorher genau, ob es Sinn macht sich irgendwo anzumelden. Viele Seiten bieten dir Hilfe an. Leider ist es aber so, dass vielen Menschen die dort angemeldet sind, nur das eine mit dir wollen.

Wir von Schwul-Hilfe e.V. bieten dir garantiert seriöse und kostenlose Hilfe an. E-Mails dir wir bekommen erreichen entweder Jan oder Chris. Niemand anders erfährt von deinen Problemen oder Fragen.

Coming-out – Zeit für Gespräche
Bevor du entscheidet dich einem anderen zu öffnen, solltest du dir darüber Gedanken machen, ob du dich in der Gegenwart des anderen wohlfühlt, ob man mit dem anderen etwas verbindet und warum es wichtig ist, dass genau diese Person es wissen sollte. Homosexualität ist ein spezielles und kein einfaches Thema.

Du solltest dir natürlich genau überlegen mit wem du sprichst. Vielleicht ist es deine beste Freundin oder dein bester Freund.

Du bist verunsichert, weil dein bester Freund oder deine beste Freundin negativ über Homosexuelle spricht, und du nun Angst hast mit ihr oder ihm zu sprechen? Das ist verständlich. Wer möchte schon mit jemanden sprechen, der sich negativ gegenüber Homosexuelle äußert. Doch es ist eine Person, die dir sehr nahe steht und nur weil sie schlecht über Homosexuelle spricht, muss es nicht heißen, dass diese Person Homosexuelle verachtet. Es ist immer besser mit einer Person zu sprechen, die dir nahe steht und der du vertrauen kannst, als mit einer Person die du nur flüchtig kennst und das Vertrauen nicht so ausgeprägt ist.

Wenn du nun soweit bist, dass du mit jemanden sprechen möchtest ist es wichtig, dass ihr genügend Zeit und Ruhe für das Gespräch habt. Ihr könntet z.B. zu Hause einen Film schauen oder auch in den Park gehen.

Coming-out – Lass anderen Zeit
Man kann nicht erwarten, dass Freunde, Eltern oder Mitschüler einen sofort um den Hals fallen, wenn man sich outet. Viele Eltern machen sich Vorwürfe, dass sie bei der Erziehung etwas falsch gemacht haben. Manche machen sich Gedanken, über Reaktionen von Verwandten Nachbarn und Kollegen.

So wie man selbst Zeit gebraucht hat, um seine Homosexualität zu erkennen und anzunehmen brauchen andere Zeit, um die Wahrheit zu verstehen und zu akzeptieren.

Coming-out – Fingerspitzengefühl
Gerade im Umgang mit Lehrern oder anderen Vorgesetzten, von denen du abhängig bist, erfordert das Coming-out dein Fingerspitzengefühl.

Der Europäische Gerichtshof hat erklärt, dass die Leistungen homosexueller Arbeitnehmer (Schüler, Azubis etc.) mit heterosexuellen gleichzusetzen ist. Kein Arbeitgeber (Lehrer, Chef etc.) darf homosexuelle ausgrenzen oder schlecht behandeln.

Homosexualität und die Gesellschaft

Homosexualität und die Gesellschaft


Viele Jugendliche wissen gar nicht so recht wie sie mit der Homosexualität umgehen sollen. Homosexuelle Impulse werden bewusst ignoriert oder bekämpft. Aus Angst vor Ablehnung distanzieren sich homosexuelle Jugendliche besonders stark von anderen Homosexuellen, um nicht mit diesen in Verbindung gebracht zu werden.Trotz aller Toleranz gegenüber Homosexuellen, lebt die Gesellschaft nach einen klasischen Menschenbild (Mann liebt Frau).

Was macht die Gesellschaft falsch?
Oft sind Eltern ein Grund dafür, dass sich Kinder von homosexuellen Menschen distanzieren und diese diskriminieren. Im Kleinkindalter bekommen Kinder gesagt, dass wenn jemand Single ist, niemanden abbekommen hat oder einfach keinen Partner findet. Das ein Single aber auch homosexuell sein kann, spielt oft keine Rolle.
Sexuelle Spielchen sind unter Jungs in der Pubertät weit verbreitete. Diese Spielchen, die zur Orientierung dienen und völlig normal sind, werden von Eltern meist negativ gewertet und sofort unterbunden.

In der Gesellschaft zu Hause?
Wenn man als Mädchen mit 16 noch keinen Freund mit nachhause bringt, ist man entweder unattraktiv oder zu prollig. Das ein Mädchen aber auch lesbisch sein könnte, wird gekonnt unter den Tisch geschoben – Das ist falsch!

In Schulbüchern geht es immer um Intakte- oder Einelternfamilien. Warum werden in Schulbüchern nie Familien beschreibe, wo zwei Männer oder zwei Frauen Kinder großziehen ?. Im Sexualkundeunterricht geht es meist um heterosexuellen Geschlechtsverkehr und Schwangerschaftsverhütung. Homosexualität kommt wenn nur als Sonderform vor und dann auch nur für 10 Minuten.
Im Werbefernsehen küssen sich fast ausschließlich Männer und Frauen, wenn es um bestimmte Produkte geht. Das sich zwei Frauen oder zwei Männer küssen, kommt extrem selten vor. Die Gesellschaft muss besser aufgeklärt werden und offener mit dem Thema umgehen.

Homosexualität – Ein ding der Unmöglichkeit?
Alle Signale von Kindern und Jugendlichen, die auf eine Homosexualität hinweisen könnten, werden nicht beachtet und ausgeredet. Wenn Jugendliche dann aber merken, dass sie homosexuell sind, erzeugt dieses Gefühl einen enormen Druck und führt dazu, dass sich Jugendliche selber aus dem Weg gehen und ihre Gefühle bewusst ignorieren. Oft stürzen sie sich dann in unehrliche Freundschaften und leben ein Doppelleben zwischen Homo- und Heterosexualität. Jugendliche vereinsamen und ziehen sich zurück. Der Druck der entsteht ist enorm und kann bis zum Suizid führen.

Männlich – Weiblich
Wenn sich Männer passiv, zärtlich, aufnehmend und Gefühlvoll zeigen geht die Gesellschaft davon aus, dass dieser Mann schwul ist. Wirkt eine Frau, aktiv, cool, hart, verkopft, unerotisch und streng, bekommt sie den Stempel Lesbisch auf die Stirn gedrückt.
Jungen können sich mit der Missachtung ihrer Kameraden fast sicher sein, wenn sie sich passiv, zärtlich, aufnehmend und Gefühlvoll zeigen. Auch Mädchen werden abgestoßen wenn sich sich typisch männlich verhalten.
Das Klischee, dass sich Schwule grundsätzlich weiblich verhalten und Lesben grundsätzlich männlich ist eine Fantasie, die in den Köpfen der Gesellschaft fest verankert ist. Vorurteile gegenüber Homosexuellen sind in der Gesellschaft weiterverbreitete und werden benutzt ohne Hintergrundwissen, ohne nachzudenken und ohne zu wissen, was sie einem Homosexuellen Menschen damit antun.

Vorurteile gegenüber Homosexualität

  • Homosexualität ist pervers !
  • NEIN – Definition med. Duden: Pervers= krankhaft, abnorm. Homosexualität ist weder krankhaft noch abnorm. Homosexualität entspricht einfach nicht der Norm. Wenn jemand rote Harre hat und 1,90 m groß ist entspricht dieser auch nicht der Norm. Abweichungen müssen nicht immer negativ sein.

  • Der erste Geschlechtsverkehr entscheidet über Homo- oder Heterosexualität!
  • NEIN- Viele sammeln erste Erfahrungen mit dem gleichem Geschlecht und sind später nicht homosexuell. Bis zum Alter von 15 Jahren verhalten sich 30 % teilweise und 10 % ausschließlich homosexuell.

  • Homosexualität ist Erziehungssache!
  • NEIN- Irrglaube, wissenschaftlich erwiesen.

  • HIV / AIDS gibt es nur bei Homosexuellen!
  • NEIN – Auch in heterosexuellen Kreisen gibt es HIV. Die Infektionsqoute bei homosexuellen ist durch einen häufigeren Partnerwechsel und Sex-Kontakten unter dem Niveau höher.

  • Man kann durch Verführung Homosexuell werden!
  • NEIN – Niemand kann einen Heterosexuellen zur Homosexualität verführen. Umgekehrt ist es genau so wenig möglich.

  • Homosexuelle denke nur an SEX!
  • NEIN – Das Sexuelle verlangen unterscheidet sich kaum von dem Heterosexuellen

Die eigene Sexuelle Orientierung

Die eigene Sexuelle Orientierung

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Sexualität gehört zum Leben des Menschen dazu, genauso wie die Luft die wir zum atmen brauchen. Sexualität hat selbstverständlich auch was mit Lust zu tun. Diese Lust, kann am eigenen oder an einem anderen Körper erfahren werden. Diese Lust kann aber auch durch vielfältige Faktoren gebremst werden, wie z.B. Scham und Gefühlslosigkeit oder auch durch Langeweile.

Sexualität hat was mit der Identität des Menschen zu tun. Es ist wichtig sich zu erfahren. Ob als Mann, Frau, Junge oder Mädchen. Die Erfahrungen die man dann sammelt steigern das Selbstwertgefühl und entwickeln es weiter.

Durch Sexualität kommt man mit anderen Menschen in Kontakt. In Beziehungen kann Zärtlichkeit und Geborgenheit gegeben und erfahren werden. Aber auch das Gegenteil kann durch Kontaktangst und unbefriedigenden sexuellen Verhalten erreicht werden.

Sexualität hat etwas mit Fruchtbarkeit zu tun: Sexualität kann neues Leben hervorrufen im Sinne eines Babys. Aber auch Lebensmut und Lebensenergie kann man durch Sexualität erreichen.

Es gibt drei verschiedene Orientierungen

  • Heterosexualität
  • Das bedeutet, dass sich jemand zum anderen Geschlecht hingezogen fühlt. Für viele Menschen gilt nur Heterosexualität als „normal“, weil es diese form der Sexualität am häufigsten verbreitet ist.

  • Homosexualität
  • Jemand fühlt sich von einer Person mit dem gleichen Geschlecht angezogen. Bei Männern bedeutet das dann, dass sie schwul sind, bei Frauen wird der Begriff lesbisch genutzt. Früher galten diese Begriffe als abwertend und wurden wie auch leider heute noch als Schimpfworte benutzt.

    Homosexualität entsteht weder durch Verführung, durch den Wunsch der Eltern ein Mädchen haben zu wollen, könnte der Sohn schwul werden, weder durch die Erziehung der Eltern und auch nicht durch den erste Geschlechtsverkehr.

  • Bisexualität
  • Das bedeutet, dass sich jemand von beiden Geschlechtern angezogen fühlt. In der Gesellschaft wird es oft als „Bi“ bezeichnet.